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    Die Behandlung psychisch kranker Menschen durch die Anwendung von Theatertechniken ist in den letzten zwanzig Jahren immer mehr populäre geworden. Jedoch das Einsetzen der Dramatherapie in Behandlung von Schizophrenie is in diesem Ausmaß wie es in Krakau stattfindet, wo sie viel mehr, als nur eine Unterhaltung oder Beschäftigungstherapie ist und als ein wirksamer Werkzeug einer tiefen Psychotherapie betracktet wird,  ist einmalig in Weltmaßstab. Das Theater jedoch als soziale Kunst ist ein ausgezeichnetes therapeutisches Instrument für Menschen, für die die Welt und die Bewegung darin
ungewöhnlich schwierig sind, nicht nur während der Krankheitsphase. Die Therapie durch Theaterspielen erweist sich als überraschend wirksam, sie hilft den Patienten, das zerissene Band mitder Welt wiederherzustellen. Die Dramatherapie konzentriert sich darauf, was im Patienten gesund ist und bemüht sich, dieses zu verstärken und zu entwickeln.
In Rahmen der oben genannten Tagesklinik werden seit 1983 therapeutische Beschäftigungen durchgeführt, die sich an dieverse Übungen anlehnen.
Diese Übungen stützen sich auf verschiedene Methoden des Schauspieltrainings, entsprechend angepasst an die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Patienten. Das sind auf der einen Seite hauptsächlich Konzetrations-, Gedächtnis-, Kontakt- und Expressions- übungen, auf der anderen Seite auch Bewegungs- und Entspannugsübungen.
"Tristan und Isolde" nach J.Bédier , Premiere - Krakau, 15.09.20022
 
Entwicklung und Vertiefung dieser Tätigkeit ist die Theatergruppe, die im Herbst 1984 ins Leben gerufen wurde. Diese Theatergruppe ist eine ambulante dramatherapeutische Gruppe, die für Menschen mit überstandenen psychotischen Krisen bestimmt ist und ein Bestandteil des komplexen Behandlungs- und Milieuprogramms, das in Krakau verwirklicht wurde.
Diese Gruppe wird von einem eingespielten Therapeutenpaar geführt: von einem professionellen Theaterregisseur - Krzysztof Rogo¿ und einer Psychologin - Anna Bielañska, die im Laufe den Jahren an allen Aktivitäten der Gruppe teilgenommen hat und gegenwärtig übt eine Supervisor-Funktion aus, ohne an allen Treffen der Gruppe assistieren zu müssen. Es gab auch immer einen oder zwei unterstützenden Therapeuten die mit den Patienten zusammenwirkten.
Die Gruppe besteht aus ca.12-15 Personen. Die Zusammensetzung der Gruppe ist unterschiedlich.         Saisonweise wechseln die Teilnehmer, diejenigen, die ihre therapeutischen Ziele erreicht haben, machen Platz für andere bedürftige Patienten.
Meistens passiert es im Zusammenhang mit einer neuen Vorstellung, die aufgrund der Schwierigkeitsstufe 10-20 Monate dauert. Die Proben finden einmal pro Woche statt, jeweils zwei Stunden.
Der dramaturgische Stoff- aus therapeutischen und persönlichen Bedürfnissen der Teilnehmer der Gruppe ausgewählt- zeichnet entweder die Zusammensetzung der Gestalten und Probleme (Shakespeare) oder aber die archetypische Situation (klassisches griechisches Theater) aus.
Die Therapiegruppe hat in den letzten Jahren ihre Tätigkeit um reguläre Auftritte vor dem breiteren Publikum erweitert.In den Jahren 1998-2001 entstanden weitere deutlich in der Form und Besetzung von der Premiere-vorstellung abweichende Fassungen von "Alketsis"und"Lisystrate". Es formierte sich einerseits ein stabiler Ensemblekern gleichzeitig aber die Beteiligtenzahl verdreifacht wurde.
Die gleichzeitige Vorbereitungsarbeit an mehreren Projekten erlaubt uns unseren Schauspielern vor den viel komplizierteren und differenzierteren Aufgaben zu stellen.
Unsere  neue Spektakel "Tristan und Isolde"  ,^   nach J.Bedier ist eine Synthese den in den letzten Jahren gesammelten Erfahrungen.Diese Unternehmung überschreitet,wegen ihrer Massstab,Zeitdauer der Veranstaltung und Rollenbesetzungszahl sowie auch Schwierigkeiten und Vielfältigkeit den erörterten therapeutischen Motiven,deutlich den bisherigen Arbeiten der Gruppe.
 
Anna Bielañska
"Teatr, który leczy"
Wydawnictwo Universytetu Jagielloñskiego
Kraków 2002
164 str.


                                                                                                                       Anna Bielañska & Krzysztof Rogo¿
 
 


Verwirkliche Vorstellungen der Theatergruppe "PSYCHE":
 
  1985 - "Hamlet"
  1986 - "Othello"
  1987 - "Romeo und Julia"
  1988 - "Ein Sommernachtstraum"
  1990 - "Der Widerspenstigen Zähmung"
  1991 - "Lisystrate I"
  1992 - " Die Hexen ausEdmonton"
  1994 - " Bachaninnen"
  1995 - "Alkestis"[VIDEO]
  1997 - "Lisystrate II" [VIDEO]
  1998 - "Lisystrate II'98"
  1999 - "Alkestis'99"
  2000 - "Alkestis'2000"
  2002 - "Tristan und Isolde"
nach Shakespeare
nach Shakespeare
nach Shakespeare
nach Shakespeare
nach Shakespeare
nach Arystofanes
nach Th. Dekker
nach Euripides
nach Euripides
nach Arystofanes
nach Arystofanes
nach Euripides
nach Euripides
nach J. Bédier
Regie: K. Rogo¿
Regie: K. Rogo¿
Regie: K. Rogo¿
Regie: A. Bielañska
Regie: A. Bielañska
Regie: K. Rogo¿
Regie: K. Rogo¿
Regie: K. Rogo¿
Regie: K. Rogo¿
Regie: K. Rogo¿
Regie: K. Rogo¿
Regie: K. Rogo¿
Regie: K. Rogo¿
Regie: K. Rogo¿

Außerdem hat man während des Aufenthalts im therapeutischen Camp zwei Videofilme realisiert, dabei haben auch andere Patienten aus diversen Gruppen mitgewirkt:


  1986 - "Die  hübsche Unbekannte"
  1995 -  "Penteus" [VIDEO]
nach einem Drehbuch der Patienten
angelehnt an die „Bacchantinnen”
Regie: K. Rogo¿
Regie: K. Rogo¿


 
Kontakt:

TEATR PSYCHE (A.Bielañska & K.Rogo¿),
Pl.Sikorskiego 2/8, 31 115 KRAKÓW, Polen;
tel.+48 12 421 51 17,tel./fax +48 12 422 56 74.
e-mail:mzcechni@cyf-kr.edu.pl

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